Durchblick in die Urzeit: Bützen – eiskalt und beinhart

Vor 450’000 Jahren, zur Zeit der grössten Vergletscherung, waren weite Teile der Schweiz von ewigem Eis bedeckt. In unserer Gegend ragten nur einige wenige Juragipfel aus dem Eismeer. Aber auch während der letzten Eiszeit, vor 20’000 Jahren, reichte der Rhonegletscher zeitweise bis über Solothurn hinaus. Die uns vertrauten Landschaftsformen, die Witi und die sie begleitenden Hügelzüge, wurden zu dieser Zeit geformt. Viele Leberberger Dörfer nutzten die Seitenmoränen als stabilen Baugrund. Die Stadt Solothurn entstand an der engen Stelle, wo die Aare den Ring der Endmoräne durchbricht. Das Bützener Fenster ermöglicht einen Blick zurück in die Zeit der Mammuts, als es hier eiskalt und der Boden beinhart gefroren war.

Treffpunkt und Anreise

Strasse:

Bützen

Ort:

Bettlach (SO)

Kanton:

SO

Koordinaten:

596585 230215

Wegbeschreibung

Gut markierte Wanderwege führen in rund 15 min. ab der Bergwirtschaft Bettlachberg (P), in 15 min ab der Berwirtschaft Untergrenchenberg (P) und in 45 min. von der Bergwirtschaft Stierenberg (P) zum Durchblick.

Anmeldung

Kosten Erwachsene:

gratis

Kosten Kinder:

gratis

Kontakt

Amt für Umwelt Greibenhof

Werkhofstrasse 5, CH-4509 Solothurn

afu[at]bd.so.ch

032 627 24 47

032 627 76 93

http://www.so.ch/departemente/bau-und-justiz/geologische-sehenswuerdigkeiten/durchblicke-in-die-urzeit.html

Diverses

Sponsoren:

Geotechnisches Institut AG