Chärpfbrugg im ältesten Banngebiet Europas

Erleben und geniessen während dem Wandern zwischen Wildtieren, Bergseen und Pflanzen im ältesten Wildbanngebiet von Europa.

Hochzeitspaar feiert Hochzeitsgemse

Naturbrücke als spektakulärer Aufschluss der Glarner Hauptüberschiebung.

Bildhauerische Illustration von 9 Wegbegleitern über die Geschichte der Freiberg Gemsen von TINA HAUSER SCULPTRESS.

Diese malerische Wanderung im Freiberg Kärpf, dem ältesten Wildschutzgebiet Europas, führt zur 50 Meter breiten Kärpfbrücke und entlang dem Garichtisee zurück nach Mettmen. Die oberste Schicht der Kärpfbrücke besteht aus Lochsitenkalk, darunter befinden sich die weicheren, schieferigen Flyschgesteine, durch welche sich der Niederenbach seinen unterirdischen Lauf grub und so die Kärpfbrücke formte. Die natürliche Brücke gehört zu den spektakulärsten Aufschlüssen der Glarner Hauptüberschiebung.Bei Niedrigwasser kann der zirka 50 Meter lange, 3 bis 4 Meter hohe unterirdische Wasserlauf (auf eigenes Risiko!) begangen werden. Ausserdem werden auch geführte Wanderungen im Freiberg Kärpf angeboten.

Auf dieser Kurzführung auf die schönste Aussichtsterasse vom Glarnerland erhalten Sie Eindrücke über die Entwicklung und Strukturen einer Berglandschaft. Zu den eindeutigen, sicht- und feststellbaren gebirgsbildenden Besonderheiten gehören die treibenden Kräfte der Erdkrustenverdickung und -verkürzung, die Hebung und der Abtrag, welche zu einem heute existenten Gebirge führen, namentlich:

Die lokalen Gesteine und deren Entstehung (Petrographie = Gesteinsbeschreibung gemäss Gesteinshandbuch; Stratigraphie = Form der Lagerung, Struktur)

Der Überschiebungsprozess der Glarner Haupt Überschiebung (GHÜ)  und weitere markante Festgesteinsstrukturen wie Schichtung, Falten, Schieferung, Klüftung und Brüche, etc. und deren Genese (Tektonik = Gesteinsbaukunst; Strukturgeologie = räumliche Beziehung der Gesteine)

Die Oberflächenmorphologie (Lehre von den Landschaftsformen) und deren Genese (Entstehung)

Erben hat mit Geschichte zu tun. Das Welterbe Sardona ist eine Stätte mit unzähligen bisherigen und neuen Forschungsobjekten. So verbrachten bekannte Geologen wie z.B. Escher und Heim ihr halbes Leben beim Zeichnen, Profile erfassen, etc. erstellen im Gebiet. Viele aktuelle Forschungsthemen laufen oder sind geplant.

Treffpunkt und Anreise

Strasse:

Garichtisee

Ort:

Mettmen oberhalb Schwanden GL

Kanton:

GL

Koordinaten:

46.9577, 9.0984

Beschreibung:

Treffpunkt und Verabschiedung Schwanden Bahnhof oder Tal-/Bergstation Luftseilbahn Mettmen oder Garichtisee

Anreise öffentlich: Glarner Bus von SBB Bahnhof Schwanden nach Chis, Luftseilbahn zur Mettmenalp


Anreise individuell: Autobahn Zürich - Chur Abzweigung Glarnerland - Näfels - Schwanden - Chis -Luftseilbahn zur Mettmenalp

Anmeldung

Teilnehmerzahl:

ab 1

Kosten Erwachsene:

siehe unten

Kosten Kinder:

siehe unten

Kosten & Bezahlung:

Führung durch ausgebildete GeoGuide Sardona, Kompetente Informationen Kosten GeoGuide SFr. 220.- und pro erwachsene Person: max. SFr. 20.- für 1 Getränk, Bahnfahrt

Ausrüstung:

Berg- oder Trekkingschuhe, Kamera, Handy oder andere Dokumentationshilfsmittel, Zwischenverpflegung erhältlich im Berggasthaus oder Naturfreundehaus Mettmen

Versicherung:

Versicherung ist Sache der Teilnehmer

Durchführung:

bei jeder Witterung, Termin, Routenwahl und Routenlänge nach Wunsch

Kontakt

VeranstalterSONBLU AG

KontaktpersonHaltligasse 6, 8753 Mollis

Emailinfo[at]sonblu.ch

Telefon055 622 3611

Mobiltelefon079 405 7187

Webseitewww.sonblu.ch